Personalisierte Suche

März 17, 2008 | In SEO |

Der Einfluss der personalisierten Suche von Google wird immer stärker. Mit zunehmender Menge an Google Accounts wird der Einfluss der personalisierten Suche bei Google immer dominanter. Zahlen habe ich keine vorliegen - allerdings lassen die Wachstumsraten bekannter Messeinrichtungen den Schluss zu, dass gerade Google-Produkte, welche einen Google-Account benötigen, einen signifikanten Anstieg in 2007 erleben durften.

Daraus resultierend steigt auch die Anzahl derer, welche Gebrauch von der persönlichen Suche Googles machen. Google beschreibt dieses Feature mit den Worten:

  • Erhalten Sie die für Sie relevantesten Suchergebnisse.
    Mit Webprotokoll können Sie personalisierte Suchergebnisse basierend auf von Ihnen bei Google durchgeführten Suchen und von Ihnen besuchten Websites aufrufen. Zu Beginn fällt Ihnen wahrscheinlich keine Änderung in den Suchergebnissen auf. Je länger Sie Webprotokoll verwenden, desto besser werden die Suchergebnisse.

Persönlich fällt mir in meinem direkten Umkreis immer öfter auf, dass sich die persönlichen Suchergebnisseiten immer öfter von den Ergebnisseiten ausgeloggter Nutzer unterscheiden. Macht ja auch Sinn - je mehr Daten Google in der Suchhistorie bzw. im Webprotokoll sammelt , desto besser können die Ergebnisseiten an die Bedürfnisse des Suchenden angepasst werden.

Was bedeutet das nun für einen SEO?

Steigt der Anteil an Nutzern der personalisierten Suche im gleichen Ausmaß wie in den letzten 12 Monaten, schätze ich, landen wir in nicht all zu langer Zeit bei einem Anteil von 30% an Nutzern, die eingeloggt, Gebrauch von der persönlichen Suche machen. Das würde bedeuten, dass nur noch 70% alle Suchenden die "default Serp" zu sehen bekommen und man sich somit langsam aber sicher Gedanken machen muss - in wie weit man den Nutzer dazu bringt sein Ergebnis anzuklicken, damit dieses Klickverhalten in seine Suchhistorie einläuft und das Ranking positiv beeinflusst.

Ich werde in einem späteren Artikel mal etwas näher auf die Optimierung im Bereich der persönlichen Suche eingehen.

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  1. Nicht nur die personalisierte Suche liefert relevante Anhaltspunkte. Wenn man alle Daten aus den Googlediensten zusammen führt offenbart sich doch für Google eine wahre Matrix (werbe)relevanter Informationen. Bookmarks, Surfverhalten, individuelle RSS Feeds bei iGoogle, Stichworte die immer wieder auftauchen…(wie auch schon hier von dir beschrieben).

    Die Google Accounts sind für das Unternehmen Gold wert. Wer glaubt, Googles Philosophie ist es, der Welt kostenlose Tools aus einem sozialen Gedanken heraus anzubieten, der könnte bald eines besseren belehrt werden.

    Ich bin überhaupt kein Verschwörungsfan…. Aber die Jungs aus Mountain View haben sich da etwas aufgebaut, was alles bisher da gewesene in Sachen Informationszusammenführung übertrifft. Das einzige Problem dürfte noch die Masse an Daten sein, die täglich erzeugt wird und erstmal zielsicher ausgewertet werden muss. Aber das schaffen die auch noch.

    Kommentar von Jens — 17. März 2008 #

  2. Da wird es dann für die SEO´s interessant. Aber ich steht drauf. Wäre ja einfach wenn sich das System nicht weitzerentwickeln würde.

    Kommentar von eMarketing — 18. März 2008 #

  3. Und in wie weit kann man das von Deutschland auf Google in Europa, bzw. USA und weltweit übertragen? Also ich meine: wie weit sind die da schon mit der personalisierten Suche? Gibt es da schon Erfahrungswerte?

    Kommentar von Just4Fun — 18. März 2008 #

  4. […] Personalisierte Googlesuche: Uwe Tippmann geht etwas genauer auf die wachsende Anzahl von Google-Accounts ein. Nun scheint es immer öfter so zu sein, dass sich die Suchergebnisse von denen unterscheiden, die nicht von einem Google-Account getätigt werden. Insgesamt darf man aber nicht vergessen, dass nicht immer eine CPU einem Account entspricht. Faktisch heißt das, dass mehrere Leute auf einem Account arbeiten können, bzw. eine Person unter mehreren Accounts arbeiten kann. […]

    Pingback von Constantins Wochenrückblick 11/08: Neues vom Wochenrückblick « Wochenrückblicke — 18. März 2008 #

  5. Ein sehr spannendes Thema. Ich bin schon neugierig auf Uwe’s Tipps für die Optimierung im Bereich der persönlichen Suche. Aber dauert es nicht sehr lange, bis sich diese persönliche Suche von der herkömmlichen Suche unterscheidet? Ich meine die meisten User suchen doch nicht so schrecklich viel, dass sich dort ein Unterschied einstellen könnte. Mal abwarten wie sich die Sache weiterentwickelt!

    Kommentar von Peter — 19. März 2008 #

  6. Das sollte man als eine Chance sehen, so kommen auch nicht so gut optimierte Seiten mal in den Genuss einer Top10 Position.

    Kommentar von Axel — 9. April 2008 #

  7. Also ich persönlich finds okay, muss man halt gucken, wenn man das nicht will, dass man einfach nicht viel von sich selbst preisgibt.

    Kommentar von Bachelor — 15. April 2008 #

  8. Gibt es eigentlich Zahlen, wieviele Google-Accounts es weltweit/in Deutschland gibt?

    Danke für Infos!

    Martin

    Kommentar von Martin Kurth — 20. November 2008 #

  9. […] Nach einer allgemeinen Einleitung von Uwe Tippmann setzt er nach, dass wir die Google User zum Klicken unserer Ergebnisse in den SERPs bewegen müssen. Call To Action (CtA) Snippets, vielleicht mit Angeboten, Preisen, […]

    Pingback von Personalisierte Suche: Viele Googledanken bei SEO-Trends Suchmaschinenoptimierung — 6. Dezember 2009 #

  10. […] Google Suche II Dezember 6, 2009 | In SEO | Der nachfolgende Artikel knüpft an meinen damaligen Artikel (03/2008) und der aktuellen Google-Diskussion bzgl. der Einführung der personalisierten Suche […]

    Pingback von Personalisierte Google Suche II › Uwe tippt. — 6. Dezember 2009 #

  11. […] natürlich auch weiterhin erfüllen sollte) in möglichst vielen Webprotokollen gespeichert werden. Uwe Tippmann hat bereits im März dieses Jahres über die personalisierte Suche nachgedacht und festgestellt, […]

    Pingback von Auswirkung von Google's personalisierten Suchergebnissen auf Ranking, SEO und den Nutzer | zielgruppe-ich.de — 16. Dezember 2009 #

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