{"id":439,"date":"2014-12-09T17:19:38","date_gmt":"2014-12-09T16:19:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uwe-tippmann.de\/blog\/2014\/12\/09\/happy-new-year-was-kommt-2015\/"},"modified":"2014-12-09T17:20:12","modified_gmt":"2014-12-09T16:20:12","slug":"happy-new-year-was-kommt-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uwe-tippmann.de\/blog\/2014\/12\/09\/happy-new-year-was-kommt-2015\/","title":{"rendered":"Happy New Year &#8211; Was kommt 2015"},"content":{"rendered":"<p>OK, sehr einfallsreich ist die &Uuml;berschrift zugegeben nicht, denn der letzte Beitrag aus dem Januar titelt in &auml;hnlichem Wortlaut. Doch besser k&ouml;nnte man nicht an das Geschriebene ankn&uuml;pfen. Denn in diesem Beitrag m&ouml;chte ich meine Einsch&auml;tzung aus dem Jahr 2014 sowie einen Ausblick auf das kommende Jahr 2015 geben.<\/p>\n<p>Entgegen meiner Einsch&auml;tzung zum Jahresanfang dominierten in diesem Jahr nicht die spannenden Themen wie skalierbares SEO oder die Indexierungssteuerung komplexer Seitenstrukturen, sondern deutlich st&auml;rker die Themen rund um das &quot;Aufkehren von Scherbenhaufen&quot;, welche die Jahre zuvor von der Branche hinterlassen wurden. Das Grundbed&uuml;rfnis &quot;gefunden zu werden&quot; &#8211; &quot;egal wie&quot; &#8211; liegt schwerer im Gewicht als eine erfolgreiche Optimierungsstrategie zu entwickeln &#8211; denn, diese Aufgabe kommt in der Regel erst dann ins Spiel, wenn man eine Grundlage hat. Diese Grundlagenarbeit, immer &ouml;fter auch mit &quot;Deoptimierungs-Aufgaben&quot; und &quot;Altlastenentsorgung&quot; verbunden, dominieren zum Nachteil anspruchsvoller SEO-Aufgaben das Tagesgesch&auml;ft. Einzig der Trend zur internationalen Reichweitensteigerung mit Hilfe der Suche ist ungebrochen hoch und es freut mich, dass diese Thematik immer mehr auch im klassischen Mittelstand in Angriff genommen wird. Im Bereich der lokalen Suche bestand die Aufgabe in diesem Beratungsjahr darin, den betreffenden Unternehmen klar zu machen, dass einst &uuml;berregional errungene Ergebnisse, in der Form nicht mehr wiederkommen und das auch so gut ist. Denn regional ausgerichtete Unternehmen konnten mit &uuml;berregionalen Anfragen oft keine gute Nutzererfahrung erzielen.<\/p>\n<p>Nutzererfahrung, Usability, Customer Expierience &#8211; egal wie man es nennt, Google bearbeitet seinen Algorithmus nachweislich in diese Richtung und darauf werden sich auch die Ausblicke f&uuml;r das kommende Jahr wenden. Denn der Grundsatz &#8211; &quot;<strong>Was f&uuml;r den Nutzer gut ist, wird auch f&uuml;r das Ranking gut sein<\/strong>&quot; &#8211; funktioniert immer h&auml;ufiger und ja, gepredigt wird dieses Gebet schon seit langem. Google wird immer besser darin das Nutzerverhalten, die Nutzerabsichten sowie die damit verbundenen Trafficstr&ouml;me zu interpretieren. Die Ergebnisse daraus flie&szlig;en in Form der Positionierung mit ein. Eine zwangsl&auml;ufige Folge dessen ist der Effekt der <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/cache\/epub\/445\/pg445.html\">Massenpsychologie<\/a>, welche den Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung und deren gesellschaftliches Verhalten abbildet. Kurz gesagt, wir leben in einer medien- und markengesteuerten Welt und die Ergebnisse bei Google werden sich den Erwartungen dieses aber auch anderen Systemen anpassen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Die Gleichsetzung von Marken mit Produkten oder Produktgruppen, ist auch ein Schl&uuml;sselfaktor f&uuml;r erfolgreiches SEO. Wenn wir M&ouml;bel suchen, denkt ein &uuml;berwiegender Anteil an Ikea, bei Matratzen eine Concord und wenn man ein hochwertiges Soundsystem sucht, spielt &quot;der Bose Teufel&quot; eine Rolle. Die Suche wird in der Lage sein, diese Abh&auml;ngigkeiten in den jeweiligen K&ouml;pfen zu erkennen und in Form eines personalisierten Suchergebnisses abbilden.<\/p>\n<p>\nOk, bleiben wir auf dem Teppich, erst kommt 2015 und wir alle d&uuml;rfen nicht vergessen, dass Google auch Geld verdienen muss &#8211; die <a href=\"https:\/\/support.google.com\/webmasters\/answer\/99170?hl=de\">Relevanz<\/a> hat seine Grenzen &#8211; erst recht, wenn die Klickrate auf die Werbung, mit der Google einen signifikanten Anteil seiner Gewinne erwirtschaftet, sinkt. Google Authorship, der R&uuml;ckzug der Videothumbnails und die Minimierung der Richsnippets in den Ergebnissen &#8211; die alle samt dazu gedacht waren &#8211; den Nutzer in seiner Klickentscheidung zu assistieren sind ein Indiz f&uuml;r die Grenzen. Das Hervorheben und <a href=\"http:\/\/www.greens-efa.eu\/de\/digitaler-markt-13180.html\">Bevorzugen<\/a> Google-eigener vertikaler Suchen in Mitten oder gar oberhalb der Ergebnisse ein weiteres Indiz. Demnach wird der Weg zum perfekten, hochrelevanten organischen Ergebnis durch den ein oder anderen Stolperstein noch ein paar Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p>Meine gr&ouml;&szlig;te Sorge aus <a href=\"https:\/\/www.uwe-tippmann.de\/blog\/2014\/01\/05\/happy-new-year-was-kommt-2014\/\">dem letzten Beitrag<\/a>, dass immer mehr Ma&szlig;nahmen sich weg von SEO hin zu anderen Trends wenden, wurde best&auml;tigt. Allerdings w&uuml;rde ich jetzt im Nachgang diesen Prozess nicht als Sorge betrachten, sondern als Chance von sich einer einseitigen Online Marketing Strategie zu verabschieden und mehr Diversit&auml;t im Online Marketing Mix zu erzeugen. Ich denke, dass wir auch im kommenden Jahr, <a href=\"http:\/\/blog.custora.com\/2013\/06\/e-commerce-customer-acquisition-snapshot\/\">trotz Macht der organischen Suche<\/a>, mehr und mehr Ma&szlig;nahmen in anderen Bereichen des Online Marketings sehen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OK, sehr einfallsreich ist die &Uuml;berschrift zugegeben nicht, denn der letzte Beitrag aus dem Januar titelt in &auml;hnlichem Wortlaut. Doch besser k&ouml;nnte man nicht an das Geschriebene ankn&uuml;pfen. 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