Sichtbarkeitsindex für die eigene Seite

Mai 6, 2010 | In SEO | 4 Kommentare

Nachdem Google vor einigen Tagen seine Top Search Queries in den Google Webmaster Tools eingeführt  hatte, gab es ettliche Diskussionen und Analysen zur Interpretation der angezeigten Daten. Vor einigen Minuten hat Google einen Blogpost veröffentlicht und ein Update dieses Features bekanntgegeben. Das Update bezieht nach Angaben von Google das direkte Nutzer-Feedback mit ein. Eine interessante Aussage dabei lautet:

"The number in bold appearing just above it is a total count of all queries including the "long tail" of queries which are not displayed in the Search Queries table."

…was soviel bedeutet wie, dass die angezeigte Kurven zu den Impressions sowie der Klickrate eine Gesamtperformance einer Domain im widerspiegelt. Sozusagen die perfekte Sichtbarkeit einer Domain im Google-Index. Natürlich fehlt für einen echten Sichtbarkeitsindex noch der Benchmark gegen die Mitbewerber, allerdings eignet sich diese Kurve durchaus zur Analyse von Erfolg oder Mißerfolg einer Optimierungsmaßnahme. Allerdings rate ich dazu, die Charts genau zu analysieren, bevor man eine Analyse beginnt - denn, sobald man den Chart auf einen speziellen Suchtyp oder ein Land spezifiziert hat, sieht man den "Longtail nicht mehr" und erkennt oft "nur noch" die halbe Wahrheit! Auch sollte man immer skeptisch seine Webanalyse-Tools befragen, ob die CTR-Kurve mit der "Organic Search Incoming Traffic"-Kurve übereinstimmt…

Etwas Evil finde ich das Feature, dass man nun als Webmaster die Suchanfragen markieren kann, welche man "im Auge" behalten will:

"O-Ton: a super easy way to view just the queries you care about."

…man sagt Google sozusagen - "Hey das Key ist mir besonders wichtig - dafür habe ich extrem Linkbuilding gebucht und deswegen muss ich es monitoren…." ;) Da sag ich mal nichts dazu, dass muss jeder selbst wissen wie paranoid man da sein sollte…

Wenn man die Sichtbarkeitskurve anderer, ggf. mitbewerbender Webseiten beobachten will kann man dies auch mit der statisch, berechneten Sichtbarkeit oder der panel-basierten Suchreichweite im Analysetool SEO DIVER tun.

 

Keyword Tool wechselt den Besitzer

Mai 6, 2010 | In SEO | Keine Kommentare

Eines der bekanntesten und ältesten Keyword Tools - die Keyword Datenbank - von Stefan Fischerländer, wechselte heute in den Besitz von Abakus. Persönlich bin ich sehr froh, dass Stefan sich zu diesem Schritt überwinden konnte und in uns einen guten Partner sieht diesen Datenpool weiter zu betreuen und zu erweitern. Seit Beginn an sehe ich den Schlüssel einer professionellen Suchmaschinenoptimierung in den Antworten der Fragen  Wie?,Was?, Warum? und Wie oft? etwas gesucht wird. Dabei gilt es immer häufiger das Keyword mit der Intention zu verknüpfen und die Effizienz eine Kampagene weiter auszubauen. Das schafft man in der Regel nur, wenn sich jeseits der Shorthead Keywords bewegt. Gerade im hochpreisigen B2B Breich geht es nicht um Masse sondern um Klasse & Qualität - hierbei gilt es Suche als Technolgie, die Intention der suchenden Zielgruppe sowie die Stufen des Suchprozess und deren verschiedenen Suchverhaltensmuster zu kennen. Nur mit diesem Know-How kann man die bestehenden Suchprozesse "stören" und die Effizienz der Kampagne weiter ausbauen.

Das Keyword-Tool, dessen Datenbasis mehr als 6 Jahre an Daten bereithält, ist für uns eine ideale Basis, um vergangene Ereignisse und bestehende komplexe Suchverhaltensmuster zu analysieren und damit Zusammenhänge zu erkennen, welche wir auch auf kommende Ereignisse ganz gut projizieren können. Zudem bietet das Keywordtool einen idealen Einstieg für jeden Webmaster, der sich in diesem Bereich einen Vorteil gegenüber kostenfreien Massen-Tools erarbeiten will.

¹ Keine Rechtsberatung!

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Uwe Tippmann