Der Gastautor

August 26, 2008 | In SEO | 7 Kommentare

Ich denke das es in Richtung als “Gastautor” in anderen Blogs Artikel posten, noch die beste Methode ist, damit Google die Links nicht als “gekauft” wertet. Das dürfte schon schwer sein für die Sumas, solche Links von anderen zu unterscheiden.

Dieses Kommentar von Holger auf den Beitrag "Die Sache mit den Links", gibt mir glatt nochmal Anlass darauf hinzuweisen, dass Google bereits seit Februar 2007 ein Patent mit dem Namen Agent Rank sein Eigen nennt. Das Patent zielt darauf ab, Content anhand der jeweiligen Autoren zu ranken. Schaut man sich die Blogsuche an, kann man schnell erkennen, dass bei gut 70% aller Blogs ein sinnvoller Blog-Autoren-Name übermittelt wird. 15% bestehen aus Standardnamen wir "admin", "test" oder "user" und der Rest liefert keinen Autoren. Ein Gastbeitrag in einem Blog kann m.E. somit sehr einfach voneinander unterschieden werden. 

Parallel wird Googles Template Detection immer präziser und erkennt immer mehr standardisierte Seitenstrukturen - dazu gehört meiner Meinung nach nicht nur das Erkennen von Contentbereichen, Navigationselementen, Footer und Sidebars sondern auch die Platzierung von "Usernames in Bezug auf den Content" wie man es oft in Webforen sieht - über eine solche Struktur wäre man in der Lage, Foreninhalte einem Usernamen zuzuordnen und diese unterschiedlich zu ranken.

Das Projekt Knol ist m.E. Googles öffentliche Spielwiese zum Testen dieses Ranking-Features. Agent Rank wird meiner Auffassung nach in Zukunft dafür sorgen, dass mehr Gewichtung auf den Autoren und weniger auf den Host-Trust fällt, sodass man den Themen wie "Gastbeiträgen, Microsites, Presell-Pages oder sponsored Content" die Kraft entzieht.

LSO-Linkbuilding

August 25, 2008 | In SEO | Keine Kommentare

spannend & m.E. nachhaltig und vielversprechend.

Vote for Webby

August 25, 2008 | In Tratsch | 2 Kommentare

Wenn SEOs musikalisch werden, kommt im besten Falle sowas bei rum…


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Hinter den Kulissen

August 20, 2008 | In SEO | 2 Kommentare

save the date - 03.09.2008 / 18.00 Uhr - München - jetzt kostenfrei anmelden!

Am 3. September findet in den Räumen von Yahoo! in München eine Veranstaltung zum Thema SearchMonkey statt. Das Event richtet sich an alle, die sich näher mit dem Thema SearchMonkey bzw. der Möglichkeit, die Ergebnisse einer Suchmaschine aktiv zu beeinflussen und mit Inhalten anzureichern. In einer 3-stündigen Session wird die Funktionsweise sowie die Einsatzmöglichkeiten von SearchMonkey präsentiert. Der Vortrag wird vom Usability / Webdev Specialist Christian Heilman präsentiert! Ich durfte bereits einige seiner Vorträge genießen und war jedes Mal total begeistert. Natürlich ist auch für euer leibliches Wohl (food + beer) gesorgt ;)

Wer also mal hinter den Kulissen ein wenig Yahoo! Luft schnuppern mag und sich über die zukünftigen Methoden in Sachen Suchmaschinenoptimierung informieren will ist herzlich zu diesem Event eingeladen. Am besten ihr meldet euch direkt an - die Plätze sind begrenzt!

PS: Ich bin natürlich auch mit dabei :P

Die Sache mit den Links

August 15, 2008 | In SEO | 21 Kommentare

Das Rankingkriterium "eingehender Link" , "Inlink", "Backlink" oder wie auch immer man dazu sagen will, ist klar überbewertet und wird in der Suche derzeit stark übergewichtet. Ein Link ist wie eine Stimme, die Suchmaschine versucht anhand der Stimmen zu erkennen, wie gut oder schlecht eine URL bzw. eine Webseite ist. Die Regel viel = erfolgreich, zählt schon lange nicht mehr. Vielmehr geht es um Qualität, Positionierung, Dauer und einem redaktionellem Umfeld für den Link.

Google arbeitet mit Hochdruck daran, Manipulationsversuche zum positiven Beeinflussen der Ergebnisseite zu unterbinden. Da "Links" zur Zeit eines der stärksten Kriterien darstellt, weshalb eine URL eine gute Position in den Suchergebnissen bekommt, werden die Mittel zum Generieren von "Links" immer ausgefeilter. Ziel dabei ist es, den perfekten Link zu schaffen.

Der perfekte Link:

  • kommt von einem qualitativ hochwertigen und vertrauenswürdigen Host
    (eine Frage des Geldes)
  • ist im Content-Bereich positioniert
    (InLinks, nennt sich das bei teliad)
  • von Dauer und wandert nicht direkt in ein Archiv
    (eine Frage der Buchungsdauer)
  • der Inhalt in dem der Link platziert wird, ist thematisch passend
    (liegt an der Auswahl des linkgebenden Partners)
  • musterlos
    (wird bei gekauften Links wohl immer ein kommerzielles Keyword im Anker sein)

Die Fragen, die ich mir in diesem Moment immer wieder stelle sind:

  • Welche Schlüsse werden die Suchmaschinen in Zukunft daraus ziehen?

     

    • Werden die Suchmaschinen das Kriterium "Link" weniger stark gewichten?

       

      • Mit Sicherheit, denn "Stimmen" werden im Web an verschiedenen Stellen für die Suchmaschinen sichtbar - sich dabei auf "Links" zu versteifen, wäre auf Dauer kein echtes Mittel, um die Relevanz eines Webdokuments zu bestimmen. Nur die wenigsten Menschen haben im Web die Möglichkeit anhand eines "Links" auszudrücken, dass ihnen eine bestimmte Seite / URL gefällt.

         

    • Welche Methoden werden die Suchmaschinen entwickeln, um den perfekten Link von einem scheinbar perfekten Link zu unterscheiden?

       

      • Was unterscheidet zum Beispiel einen "InLink" von einem perfekten Link?
        •  Der Zeitpunkt unterscheidet sich - während ein perfekter Link zeitgleich mit der Entdeckung des Contents dem Crawler präsentiert wird, ist ein InLink ein Link, der in bestehenden, dem Crawler bereits bekannten Content gesetzt wird. Die Suchmaschine müsste hier also nur mehr Augenmerk auf das "link discovery date" lenken und mit dem "content discovery date" abgleichen - ist das nicht gleich, handelt es sich um einen nachträglich in den Content eingepflegten Link, welche weniger oder gar keine Gewichtung mehr bekommen wird.

           

      • Was unterscheidet einen Content-Link von einem perfekten Link?
        • Bei einem Content-Link handelt sich es um einen Textabschnitt im Content-Bereich der den Link enthält. Auch hier unterscheidet sich der Zeitpunkt des "zusätzlichen Contents" vom Zeitpunkt der Veröffentlichung des originalen Contents. Gerade in Blogs werden die Inhalte sehr zeitnah indexiert und landen somit oft kurz nach dem publizieren im Index. Kommt nun eine Buchung eines Content-Links, wird der Inhalt im Nachhinein modifiziert und der Link des Käufers wird hinzugefügt. Zudem wird in den meisten Fällen in diesem entsprechenden Absatz ausschliesslich der Link zum "Kunden" erscheinen. Artikel, welche aus viel Content entstehen und monoton & kommerziell nach Außen linken, könnten also leicht als gekaufte Links enttarnt werden.

           

      • Gekaufte Links werden immer einem Muster folgen, schliesslich fliesst Geld und ein Link in dem zB. eine URL einfach verlinkt wird, ohne Anker oder SEO relevantes Keyword wird es bei einem gekauften Link kaum geben. Leute die Geld für Links ausgeben werden immer bemüht sein ihre Top-Keywords in den Anker eines Links zu packen. Ist die Dichte derer Links mit einem "perfekten" Ankertext zu hoch, deutet dies auch darauf hin, dass es sich bei der Ziel-URL um eine künstliche Linkpopularität handelt.

Fazit: Wie man sieht, gibt es verschiedene Möglichkeiten den Mustern der Linkverkäufer und Linkkäufer auch zukünftig auf die Schliche zu kommen. Nichts desotrotz bedeuten solche Detection-Methoden immer eine Menge Rechenpower und die ist teuer. Zudem erwischt man mit zu ungenauen Filtern oft viele "Unschuldige" - d.h. eine nachträglich, manuelle Qualitätskontrolle bleibt oft nicht aus, kostet viele Resourcen und die kosten viel Geld und bilden zudem als menschlichen Faktor auch noch eine Menge an Fehlerpotential. Als Konsequenz daraus, gehe ich davon aus, dass über kurz oder lang das Kriterium "Link", sowie die Verbindung von "Link + thematisch passendem Content" & "Link+Trust" innerhalb eines Webdokuments als Rankingkriterium weiter an Gewicht verlieren wird und andere Faktoren zur Bestimmung der Relevanz eines Dokuments hinzugezogen werden.

Linktipp: Links für Online-Jounalisten - der Unterschied zum Printjournalismus & Projekt Xanadu -wie man richtig verlinkt.

Google Onebox für Olympia auch in Deutschland

August 7, 2008 | In SEO | 1 Kommentar

Wie gestern auf Blogoscoped berichtet wurde, hat Google in U.S. und China eine Onebox zu den Olympischen Spielen gelauncht. Diese zeigt die kommenden Termine für die einzelnen Sportarten an. Heute morgen habe ich nun auch die Onebox auf google.de entdeckt - welche bei den Suchbegriffen "olympia+land" greift und einen Medaillenspiegel für das jeweilige Land anzeigt. Mit diesen kleinen Oneboxen andere sagen dazu Universal Search entwickelt sich Google immer weiter weg von einer reinen Suchmaschinen hin zu einem Content-Portal.

Update: Google hat nun die Onebox für die Begriffe der "Sportarten" bzw. Phrasen wie "olympia+ 2008 + sportart" erweitert. Diese Oneboxen zeigt, ähnlich wie die Box in U.S. und China die aktuellen Zeiten der Austragungen an. Der Medaillenspiegel für die Suchanfragen "olympia+land" wurde derweil wieder "abgeschaltet" - warum weiss ich auch nicht.

Zudem habe ich heute bei der Ergebnisseite zum Keyword "olympia" am unteren Ende eine Blog-Post Onebox gesichtet, welche a) in die Blogsuche verweist und b) 3 aktuelle Beiträge zum Suchwort "olympia" ausgibt.

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Uwe Tippmann