Happy New Year - Was kommt 2016

Januar 3, 2016 | In Trendbarometer | Keine Kommentare

Ja, auch 2016 wird es Suchmaschinen geben und diese werden einen erheblichen Anteil an den Umsätzen aller tragen, die im Internet einen Handel betreiben oder auf Anfragen für Ihr Business angewiesen sind.

2016 wird dieses Blog auch 10 Jahre alt - damals waren Blogs grad voll in "Mode" - jeder brauchte einen - ob er was zu sagen hatte oder nicht. Das Zeitalter der Content-Streams war in vollem Gange. Das Schreiben für den "Moment", für den "Feed", später für die "Timeline" hatte sich etabliert - was für eine Verschwendung an Ressourcen!  Aus Sicht der Suchmaschine m.E. ein willkommener Prozess um der "Aktualität" als Selektionskriterium in der Flut an Inhalten eine stärkere Gewichtung geben zu können. Inhaltliche Relevanz wurde dabei verstärkt durch die Aktualität beeinflusst.

Das Rad dreht sich jeden Tag weiter, auch 2016. Doch wie schnell muss sich das Rad drehen, um eine ausgeglichene Balance zwischen Frequenz und inhaltlicher Qualität zu gewährleisten? Was ist "oft", was heißt regelmäßig und wieviel Zeit muss man investieren, um für sein Gegenüber einen ansprechenden Inhalt zu schaffen? Ist es regelmäßig, wenn ich aller 12 Monate hier im Blog etwas publiziere? Die Frage lässt sich sehr einfach anhand der Zahlen beantworten. Bringt ein Beitrag aus 2006 noch einen Besucher aus den Suchmaschinen - nein, es sei denn er bekam von außen ein Signal (Link etc.). Die Suchmaschinen sortieren alten Content aus - ein Blog ist für zeitlosen, hochwertigen Content ein chronologisches Grab - so wie die News von Gestern. Nach Datum zu archivieren, wie es auch dieses Blog macht, geht am Nutzer und an der Suchmaschine vorbei. Weder der Nutzer noch die Suchmaschine sind an einem Blog-Beitrag aus 2007 interessiert - unabhängig, wie relevant oder irrrelevant der Beitrag damals war. Eine Kategorisierung nach Themen hingegen bringt für alle Beteiligen einen Vorteil, warum genau erläutere im nächsten Absatz. Ob alte Tweets, alte News, alte Facebook-Posts, alte Forenbeiträge oder alte Google+ Beiträge das Modell lässt sich vom Medium "Blog" auf alle Medien umlegen, die einer chronologischen Reihenfolge unterliegen. Das war nicht immer so - das ist ein schleichender Trend, der jedoch 2016 seine volle Wirkung auf alle Medien diesen Art vollständig ausspielt.

Die Ressourcen, ob user-generated, curated oder selbst mühevoll erarbeitet, gehören recycelt. Eine klare Trennung zwischen "ever green" und "aktuell" ist ein guter Start für das Content-Recycling - danach die Analyse was lief damals gut und im Anschluss die Frage, welchen Aufwand muss man investieren, um den alten Content wieder zum Leben zu erwecken. Ja selbst die Idee, alte Content-Archive aufzukaufen, um diese aus dem "Aktualitätsfilter" zu befreien, ist sich lukrativer als die Inhalte komplett neu zu erfinden. Eine Kategorisierung nach Themen erleichtert  dem Webmaster das Kuratieren alter gut geklickter Beiträge zu einer hochrelevanten, vollumfassenden, statischen und zeitunanbhänigen Webseite. Content Recycling Ideen und Strategien werden sich wohl 2016 zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Hypes gab es ja auch schon vor 2016 - im vergangen Jahr wurde die HTTPS-Sau und die Responsive-Sau durchs Dorf getrieben - dieses Jahr werden wir wohl noch so einiges von AMP und HTTP2 zu hören bekommen - beides PageSpeed-Maßnahmen für ein schnelleres Web. Auch wird uns die Suchmaschine in diesem Jahr mit Rankingvorteilen ködern, um mehr Inhalte mit strukturiertem Markup auszuzeichnen.

Dabei haben diese Faktoren einen solch unbedeutenden Einfluss im Vergleich zu etablierten und funktionierenden SEO Maßnahmen - dass man sich immer die Frage zum Aufwand und Nutzen stellen sollte. Die Risiken eine Seite auf HTTPS umzustellen und dabei einen SEO Fehler zu machen stehen in keinem Verhältnis zu dem Rankingvorteil, welcher suggeriert wird - das kann man jetzt rückblickend - nach mehreren umgestellten Projekten gesichert behaupten. Natürlich immer den Sicherheitsaspekt dieser Maßnahme außen vor gelassen. Das PageSpeed-Tuning auf die nächste Millisekunde kostet in der Regel einem unerfahrenen Webmaster auch unverhältnismäßig viel Zeit, Zeit - andere würden auch Geld sagen - die dem Webmaster fehlt, um diese in sein Produkt, seine Inhalte oder seine erfolgsversprechende Strategie zu investieren. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Suchmaschinen auf Zeit spielen und den gemeinen Webmaster mit Dingen ablenken, die ausschließlich der Suchmaschine und dem Crawlingprozess zu Gute kommen. Wenn der Webmaster mit der Umsetzung dessen beschäftigt ist, fällt der eigentlich Optimierungsprozess der tragenden Rankingkritieren in den Hintergrund.

Obwohl ich ja hier im Blog überwiegend über SEO Themen berichtete - komm ich 2016 nicht darum - auch den Social Media Teil anzusprechen - Social Media hat in den vergangen Jahren zu einem erstzunehmenden Kanal geformt und kann, bei richtiger Handhabung und in der richtigen Mischung zu einem erheblichen Teil der Neuumsätze und Anfragen beitragen. SEO und Social Media sind online im Kanalmix je nach Branche auf Augenhöhe. Das ist ein Trend. Die Effektivität beider Kanäle im Vergleich würde ich jedoch mit Vorsicht genießen, da hinter der Social Media Strategie ein unersättliches Content-Monster sitzt, welche vorwiegend kreative, emphatische Ideen verfeinert mit etwas Budget verfrühstückt. Da ist SEO im Vergleich doch wesentlich entspannter und wohl auch deutlich effizienter - der direkte Umgang im Dialog mit anderen Menschen, Kunden, Interessenten oder Trollen erfordert halt ein Höchstmaß an Feingefühl und kommunikativem Talent und birgt mindestens so viel Sprengkraft wie eine riskante SEO Taktik. Bis auf ein paar kleinere Bewegungen bei den Großen Portalen wie Facebook, Google, Linkedin und Co gehe ich nicht davon aus, dass sich 2016 etwas Weltbewegendes in diesem Bereich verändert wird. Die Überlegung den Nutzer auf Geräten jenseits des Smartphones wie zum Beispiel auf einer Smart-Watch anzusprechen und über die Ansprache im richtigen Moment (das ortsabhängige Timing) nachzudenken, wird sich 2016 wohl weiter durchsetzen.

In diesem Sinne - Happy New Year 2016.

IP to Location

August 8, 2009 | In Trendbarometer | 4 Kommentare

Die IP einem genauen Standort zuzuordnen ist der Traum eines jeden Entwicklers und Marketing-Strategen, wenn es um das Ausliefern von Inhalten mit regionalen Bezug geht. Ob Sprache, Land, Stadt, Strasse, Hausnummer, je genauer man den Nutzer lokalisieren kann, desto zielgerichteter kann man die Inhalte aussteuern. Im Internet gibt es verschiedenen Datenbanken, welche mit verschiedenen Ansätzen den Standort einer IP-Adresse zuordnen wollen. Die Herausforderung besteht jedoch in der Beständigkeit dieser Daten. Die Zuordnungen ändern sich bei dynamischen IP Adressen sehr häufig, mobile Endgeräte (iPhones, Notebooks usw..) wechseln stetig den Standort und selbst feste IP Adressen werden hin und wieder neu vergeben und ändern ihren Besitzer und damit ggf. den Standort. Eine IP Adresse auf ein Land einzugrenzen ist oft nicht das Problem, geht es aber eine exakte Standortanalyse versagen die meisten Datenbanken.

Es gibt verschiedenen Wege seine Datenbank mit aktuellen Geo-Location Daten anzureichern. Die noch recht neue Geolocation API, welche vom Google definiert und vom W3C übernommen wurde, stellt einen Weg dar. Dabei sendet der Browser seine Daten verschlüsselt an eine API, welche anhand verschiedenster Details versucht den Standort zu ermitteln. Gut wenn man dann noch als Default Location Provider im Mozilla FireFox eingebaut wird.

Ein weiterer Weg ist natürlich den Nutzer zu fragen woher er kommt. - klingt old school - ist aber extrem effektiv, wenn man es geschickt anstellt…. zB. bietet man einen Service an, bei dem der Nutzer sich registrieren muss und seine Adresse oder eine mit einer Adresse verknüpften Information (Kreditkarte - Google Checkout, Maps etc) angibt oder man liefert auf einer gut besuchten Website einfach regional falsch zugeordnete Daten aus - der Nutzer ärgert sich, hat aber die Option seinen Standort sehr einfach zu definieren, damit er in Zukunft ein besseres Erlebnis hat (z.B. Google local onebox).

Am Ende gibt es noch ganz interessante technologische Ansätze und Datenquellen, welche mit Hilfe von GPS fähigen Geräten die Wifi Spots (und deren MAC-Adressen) mit einer Position versehen können. Theoretisch kann m.E. jedes iPhone zum WiFi-Spion genutzt werden.

Zusammengefasst gewinnt im Werbemarkt aber auch im Bezug auf die Suchrelevanz u.a. der Anbieter mit der aktuellesten Datenbank standortbezogener Daten. Da Google m.E. hier extrem gute Karten hat und aufgrund der Maße an Nutzern stetig eine Vielzahl neuer Daten hinzubekommt, dürften es andere Firmen schwer fallen eine ähnliche Datenbasis zu schaffen. Einzig Microsoft und Apple  (mal von den Regierungen + Militärs abgesehen) könnten m.E durch die Nähe zum Nutzer (Internet Explorer, iPhone) eine ähnliche Datenbank aufbauen.

Textqualität

Januar 14, 2009 | In Trendbarometer | 1 Kommentar

Ganz ohne Verlage soll sich der moderne Journalismus im Netz abspielen, schreibt Don in seinem aktuellen Beitrag - dabei verkommt der Schreiberling doch zunehmend zum Sozialfall. Die Nachfrage wird den Markt bestimmen und in Zeiten in denen die Menschen das Lesen verlernen wird es in Zukunft schwer werden sich als Journalist zu behaupten. Das Niveau der Texte im Netz sinkt m.E. dank der Vielfalt der Blogs und Foren auf eine Stufe, auf der sich die Vielzahl der Leser einpendelt und abfindet. Hochwertiger Journalismus im Internet formt sich meiner Schätzung nach zu einer Nische für einen einstelligen Prozentsatz der Netzbevölkerung. Der Trend zur Globalisierung, ob sprachlicher Natur oder auf Unternehmens- und Produktebene rollt, von seiner Effizienz getrieben, unaufhaltsam weiter.

Aus Sicht der Suchmaschine, welche in vielen Fällen darüber entscheidet wessen Text der Suchende findet, müsste es gelingen dessen Qualität oder die Reputation des Autoren zu erkennen - nur dann könnte m.E. der Ruf nach einem starken Journalismus eine Basis finden.

Google Ad Planner

Juli 16, 2008 | In Trendbarometer | 5 Kommentare

Seit ein paar Tagen bin ich für den Google Ad Planner freigeschaltet und bin begeistert. Zum einen über die enorme Geschwindigkeit mit der die Daten präsentiert werden, sowie über den Umfang der in dieser Beta Version angebotenen Daten.

Einige werden sich nun fragen, was man als SEO von einem Ad Planner Tool hat? Oft fallen die Bereiche SEM / SEA & SEO zusammen. In diesen Fällen verwaltet man nicht selten auch ein Budget um Online Kampagnen zu planen und umzusetzen. Der Ad Planner ist ein wenig vergleichbar mit dem AGOF Planungstool Top und bietet neben der hochgerechneten Anzahl der einzigartigen Besucher pro Monat auch die dazugehörigen Page Views. Genau diese Werte machen den Ad Planner für mich statistisch wertvoll. Oft ist ein niedriges Verhältnis zwischen UV zu PV ein Indikator für eine starke SEO Abhängigkeit. SEO Traffic zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass der Besucher sehr zielgenau auf den Content trifft - konsumiert und verschwindet. Da der Einstiegspunkt über die Suche meist hochrelevent ist, entfällt die eigentliche Navigation durch die Seite, bei der man den Besucher evtl. stören könnte. Hat eine content-lastige Seite nun ein niedriges Verhältnis zwischen Page View und Unique Visitor - kann dies auf eine starke Abhängigkeit aus der Quelle "Suchmaschine" deuten.

Ein weiterer Vorteil der Ad Planner-Daten ist der Fakt, dass anders wie bei Google Trends für Websites, auch Monats-Werte angezeigt werden, bei denen Google Trends aufgrund eines zu geringen Traffics keinen Chart generiert. Selbst kleine Blogs und Websites werden im Ad Planner mit ihren einzigartigen Besuchern und Seitenansichten der letzten 30 Tage ausgegeben. Damit ist das Tool auch ein Traffic-Verifikator für mittel- bis kurfristige Besucherzuwächse, welche z.B. durch Links großer Seiten oder durch eine gute Position zu einem bestimmten Event-Keyword erreicht wurden.

Für die Zukunft bin mal gespannt, ob sich der Google Ad Planner und dessen Datenbasis bei den Agenturen und vor allem beim buchenden Endkunden durchsetzt oder ob man weiterhin auf die Page View Schlachten der hießigen Vereine schwört.

Update: Eine Möglichkeit sich für den Beta Adplanner von Google anzumelden findet ihr hier.

Optimieren der Aufmerksamkeit

März 2, 2008 | In Trendbarometer | 4 Kommentare

Heatmaps sind ja schon immer ein schönes Mittel gewesen Seiten zu optimieren. Doch das Problem besteht in der Regel im Aufzeichnen der Daten. Klar ist es einfach die Mausbewegungen & Mausklicks mitzuschneiden, um so zu erahnen, welche Bereiche den Leser auf der Seite interessiert hat. Doch die Mausbewegung spiegelt nicht die erzeugte Aufmerksamkeit wider, auf die der Leser beim Betrachten der Seite geachtet hat. Sowas zu ermitteln geht meist nur mit aufwendigen Eye-Tracking Verfahren.

Evtl. ändert sich das in Zukunft. Das Projekt Goodgaze von der Universität Osnabrück arbeitet mit Computermodellen, die mit Blickbewegungsdaten gefüttert werden. Dadurch könnte es bald auf einfachste Art und Weise möglich werden, seine Website bzw. Landingpage im Hinblick auf die Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Fixation verschiedenet Elemente und Bereche analysieren zu lassen.

Wer sich diese Technologie mal näher anschauen möchte, dann die Goodgaze Jungs in Halle 9, Stand B22 auf der CeBIT vom 4.-9. März in Hannover anschauen. Laut eigenen Angaben der Goodgaze Website soll das System nach folgendem Schema arbeiten können:

"GoodGaze sagt voraus, worauf Menschen bei Ihren Landing Pages achten werden. Vom ersten Entwurf an. Von jedem Computer. In wenigen Sekunden."

Demnach soll es möglich sein, Websites in kürzester Zeit zu analysieren, indem man die betreffende Seite hochlädt oder die URL angibt. Das Resultat ist eine professionelle Aufmerksamkeitskarte, Wahrnehmungskarte sowie die wichtigsten Fixationspunkte auf einer Website.

Ich bin gespannt, was dieser Service kosten bzw. ob er jemals frei verfügbar werden wird oder ob sich diverse Firmen drauf stürzen werden, um eigene Technologie zu verbessern. Wer zufällig kommende Woche in der Halle 9 auf der CeBIT an diesem Stand vorbei läuft - kann sich die Sache, ja mal aus nächster Entfernung zeigen lassen und darüber berichten.

 

Reissack

November 5, 2007 | In Trendbarometer | Keine Kommentare

Sobald ein Reissack in China umfällt, bekommt man dies hier am ehesten mit.

Google Trends jetzt mit tagesaktuellen Werten

September 25, 2007 | In Trendbarometer | 4 Kommentare

Seit gestern gibt es die Keywordtrends von Google im 24 Stunden Takt. In der Vergangenheit hinkten die Trend-Charts von Google immer der Zeit hinterher. Eine Verzögerung von bis zu 6 Wochen galt als "normal". Doch das ist nun Geschichte, seit dem 24.09.2007 werden die Suchwort-Trends im Tagesrhythmus aktualisiert. Aktuelle Produkt-Launches oder regionale News-Events können nun wunderbar verfolgt und in kürzester Zeit ausgewertet werden.

Ein weiterer Vorteil des rasanten Updates dieser Werte ist eine verbesserte Keyword-Recherche, da zu den meisten Events einen gewisser Vorlauf von Branchen-Insidern existiert und man bereits in einem frühen Stadium ein Such-Rauschen erkennen kann.

Google Hottrends - Suchtrends auf Stundenbasis - gibt es leider von Google noch nicht für den deutschsprachigen Markt. Allerdings lässt der Länderhinweis (USA) darauf deuten, dass man in absehbarer Zeit auch diese Trends weiter lokalisieren wird.

Jetzt bekommt der Crawler ein Gesicht

August 9, 2007 | In Trendbarometer | 2 Kommentare

Google startete vor einigen Tagen eine neue Initiative, bei der man durch das Einsammeln von Informationen und das Fotografieren von Geschäften bis zu $10 für eine erfolgreiche Bestätigung durch den Inhaber verdienen kann. Das heisst, dass Google externe Leute bezahlt, damit diese, Informationen und allgemeine Geschäftsdaten einer Firma vor Ort sammeln. Dabei liegt der Fokus auf Zusatzinformationen, welche nur schwer automatisiert analysierbar sind. Dazu zählen zB. Öffnungszeiten, akzeptierte Zahlungsmittel und passende Bilder zum Unternehmen. Sozusagen startet damit bei Google ein neues Zeitalter in Sachen Datenbeschaffung für das Internet - da der Crawler nun ein Mensch ist, welchen man auch optimieren kann, damit dieser besser und effektiver Daten liefern kann.

Wenn dieses Konzept gut funktionieren sollte und man das nun etwas weiter strickt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass diese menschenlichen Crawler neben der Tätigkeit zum Sammeln von Business-Informationen auch irgendwann dazu eingesetzt werden könnten, um andere Infos zu sammeln, welche man entweder nur offline bekommt oder welche man on-line nicht schafft zu bekommen… Stichtwort: Premium Search Content für alle die “mehr” finden wollen…

Ersten Einschätzungen zur Folge ist das Projekt zum Scheitern verurteilt, da man sich nur schwerlich vorstellen kann, einen aktiven “Außendienstmitarbeiter für $2 / Adressdatensatz im schlechtesten Fall zu bekommen, der zudem noch Google-Flyer verteiln soll. Ich stelle mir das im Fall Google Maps gar nicht mal so kompliziert vor, wenn ich da an Münchner Strassenzüge denke, in denen ein Geschäft nach dem anderen ist… dabei kam mir lediglich der Gedanke, wie Google dem Crawler mitteilt, welchen Laden dieser nicht mehr abklappern soll, da bereits ein andere Crawler-Kollege vor Ort bilder und Infos eingesammelt hat… dh. wie schützen sich die Crawler vor Überschneidungen?

Google Maps Gutscheine

Juli 15, 2007 | In Trendbarometer, Lokales | 1 Kommentar

Google Maps GutscheinIn den USA ist die Möglichkeit mit Google Maps Gutscheine zu promoten, bereits eine Weile bekannt. Diese Gutscheine können mit speziellen Aktionscodes und Bedingungen verknüpft werden, damit sie nachher wieder vor Ort zuordenbar sind. Der Besucher kann sich den Gutschein auf der Detailseite der Firma in Google Maps ausdrucken und beim Besuch im Ladengeschäft vorlegen.

Google Maps

Derzeit gibt es diese Gutschein-Funktion nicht Firmen in Deutschland - doch lang kann es nicht mehr dauern, da die Applikation innerhalb des Branchencenters bereits fleißig übersetzt wurde und man auf der Startseite des Branchencenters bereits mit einem Screenshot wirbt, der diese Funktion anzeigt!

Der Sinn eines solchen Couponing-Kampagnen sind aus Marketing-Sicht ein hervorragendes Lockmittel den Kunden noch schneller an sich zu binden und ihm die Entscheidung zu vereinfachen, warum er gerade diesen Anbieter bevorzugen soll. Bei einer hohen Mitbewerberdichte mit vielen ähnlichen Produkten entscheidet meist eine Kleinigkeit zwischen Erfolg oder Mißerfolg… da kann ein kleiner Gutschein wahre Wunder bewirken!

Update: Bloglike hatte das Thema bereits auch aufgegriffen.

Die ganze Welt im Banner - Tailgate bringt eCommerce auf Bannerform

Juli 13, 2007 | In Trendbarometer | Keine Kommentare

Einfach und genial, wozu braucht man eine CTR, wenn man bereits im Werbemittel zum Käufer konvertieren kann? Auf dem Weg zum Shop für mobile Endgeräte hat man sich wahrscheinlich gedacht, dass wenn man jetzt schon alleAnwendungen so kompakt auf kleinster Fläche umsetzen konnte, dann kann man diese Anwendungen auch gleich direkt in einen Werbebanner stecken. Laut Techcrunch gibt Tailgate an, der erste Web 2.0 Banner mit integriertem Transaktionssystem zu sein. Damit kann man einen eCommerce-Vorgang komplett innerhalb eines Werbemittel durchführen ohne die Seite des Partners zu verlassen.

Ich bin überzeugt, dass diese Entwicklung weiter vorangetrieben wird und man demnächst eine viel größere Überschneidung von kompakten Applikationen, speziell auch aus dem mobilen Sektor, in verschiedenen Werbemitteln entdecken wird.

Die größte Herausforderung ist meiner Auffassung jedoch den Nutzer dazu zu bekommen das Werbemittel viel interaktiver als bisher zu nutzen - der Schlüssel dazu könnte zum Beispiel die Verbindung zwischen Mehrwert für den Nutzer (zB. ein Online Spiel) + einer geschäftstreibenden Interaktion darstellen. Bildlich stell ich mir da grad ein Snowboard-Online-Game mit einem Snowboard-Shop vor…

Nunja - mal abwarten, ob man den Nutzer dazu bringen kann, den Banner wie eine eigenständige Applikation zu nutzen. Bereits heute laufen große Kampagnen mit interaktiven Werbemitteln, die ähnlich einer Microsite mit eigener Navigation innerhalb des Banners funktionieren und mit Elementen wie einem Kino-Trailer bestückt werden, um den Besucher länger an das Werbemittel zu binden.

Der Schritt von einer derartigen Werbung hin zur direkten Bestellung ist nur ein kleiner Schritt für den Nutzer. Ich denke jedoch, dass die Werbeindustrie die TKP Preise für Werbemittel, welche direkte Bestellungen erzeugen enorm anziehen werden oder sich an der Konversionsrate des Werbemittels orientieren.

Google vs MySpace

Mai 18, 2007 | In Trendbarometer | 2 Kommentare

Gleich krachts weltweit:

In US überstieg das MySpace Suchvolumen ziemlich genau letztes Jahr das Keyword “google”.

Zeitumstellung auf Sommerzeit 2007

März 8, 2007 | In Trendbarometer, Allgemein | 11 Kommentare


Bald ist es wieder soweit: Am 25.03.2007 um 02:00 Uhr nachts wird die Uhr wieder auf Sommerzeit umgestellt. Man stellt die Uhrzeit dann um 1 Stunde zurück vor, demnach hat man eine Stunde weniger Schlaf! Die Umstellung dient in erster Linie zur Engerieeinsparung, da es Abends länger hell ist und man so erst später die Beleuchtung anschalten muss. Bereits im vergangen Jahr habe ich über die Uhrenumstellung zur Winterzeit berichtet und den Longtail der Suchmaschinen dazu ausgewertet. Auch dieses Mal zeichnet sich ab, dass eines der Top Keywords in diesem Bereich nach dem allgemeinen Keyword "Zeitumstellung" die Phrase "Zeitumstellung 2007" dicht gefolgt von "Zeitumstellung Sommerzeit" sein wird.

Auch 2008 gibt es natürlich wieder eine Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit. Diese wird am 30.03.2008 stattfinden. Mehr Infos zur Zeitumstellung auf Sommerzeit findet Ihr bei Yahoo!

Poker - neue Trendsportart?

Februar 11, 2007 | In Trendbarometer | Keine Kommentare

Das Kartenspiel Poker hat letztes Jahr eine regelrechte Renaissance erlebt und zählt im Netz derzeit zu den heißesten Themen.

Doch warum ist das so?

Ich begründe die derzeitige Salonfähigkeit in der Entdeckung des indirekten Vertriebskanals über das eigentliche Spiel hin zum Glücksspiel. Glückspiel mutiert zu sportlichem Können, ohne die ständigen Geldwerte im Vordergrund und gewinnt damit eine Daseinsberechtigung in den Medien. Doch das eigentliche Ziel ist imo, den Spielenden zu einem regelmäsigen Spieler zu formen, der, wenn er sich “gut genug” fühlt und mit den Poker Regeln vertraut ist, auch den Schritt in das Online Casino wagt. Da das Anbieten und Bewerben von Glücksspielen ohne inländische Erlaubnis in Deutschland als wettbewerbswidrig gilt, müssen sich Affiliates und Webseitenbetreiber überlegen wie man dennoch an die hohen Provisionen und Werbegelder der Glücksspielindustrie herankommt. Die Lösung ist sportlich & lukrativ und so springen TV, Webseitenbetreiber und sogar klassische Veranstalter (zB. die 1. Münchner Pokermesse) auf den Pokerzug auf.

Poker-Communitys, welche nur mit Spielgeld arbeiten oder bei denen der sportliche Aspekt im Vordergrund steht und Preisgelder vergeben werden, sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Für das Bewerben dieser Sport/Spaß-Poker-Seiten wird ne Menge Geld ausgegeben - klar das SEO - aufgrund des Free-Traffic-Potentials eine große Rolle spielt und so liegt es auf der Hand, dass einzigartiger Pokercontent bei den SEOs hoch im Kurs steht. Immer wieder steigen Poker-Phrasen wie “poker regeln” und “poker spielen” in die deutschen Top 1000 der Such-Keywords ein und man darf gespannt sein wohin der Trend in Sachen Poker noch geht…

Weitere Infos zum Thema: Yahoo! Clever & Trendsportart Poker

SEO Zeitgeist Januar 2007

Januar 10, 2007 | In Trendbarometer, SEO | 2 Kommentare

Ab sofort sind die Top Keys für Januar 2007 verfügbar. Die aktuellen SEO Highlights werden in den kommenden Tagen noch hervorgehoben. Bereits jetzt kann jedoch schon sagen, dass die Saddam Geschichte, die Neujahrsgrüße sowie das Thema Urlaub und Reisen ganz klar im Januar 07 eine große Rolle gespielt haben. Die Werte werden sich wie gewohnt im Laufe des Monats weiter normalisieren.

Auswertung Dezember Keywords

Dezember 31, 2006 | In Trendbarometer, SEO | 1 Kommentar

Bei der Betrachtung der aktuellen Top 1000 Keywords für den Monat Dezember haben die saisonbedingten Keywords klar die Nase vorn. Ich hätte persönlich die Keywords zur Weihnachtsthematik nicht ganz so dominant eingeschätzt. Auch sehr stark waren sämtliche Speisen & Rezepte rund um das Thema Weihnachten, ja selbst der einfache Nudelsalat und das zu Silvester so geliebte Käsefondue schafften es in die deutschen Top 1000. Absolute Überflieger waren sämtliche Arten von Grußkarten. Allein der Traffic von “Grußkarten + Grusskarten” überstieg das Suchvolumen der allseits beliebten Marke “eBay“.

Mein persönlicher Test zum Keyword “Weihnachtssprüche” brachte bei einem durchschnittlichen 8ten Platz für dieses Keyword in der Google Suche innerhalb von 14 Tagen, ganze 15.000 einzigartige Besucher. Dabei kamen über 30% alleine in den letzten 4 Tagen vor dem 24.12.2006. Interessant dabei war auch, dass ein gutes Yahoo! Ranking (für Weihnachtsspruch & Weihnachtssprüche) indirekt durch die Google-Indexierung der deutschen Lycos Serps (von Yahoo gespeisst) für überdurchschnittlich hohen Lycos SEO Traffic sorgte. Mehr als von Yahoo! & Live zusammen!

Bis zum 10.1. sind die Top 1000 aus dem Dezember verfügbar, danach werden diese mit den Top 1000 aus dem Januar 2007 ersetzt.

Google Zeitgeist 2006 und die Kunst Statistiken zu verstehen

Dezember 27, 2006 | In Trendbarometer, SEO | Keine Kommentare

Der Spiegel und einige andere zweifelten neulich den Google Zeitgeist an, dass man diesem nicht so recht trauen könne, da Googles hauseigenes KeywordtoolGoogle Trends” bzw. ähnliche Auflistungen anderer Suchmaschinen ganz andere Werte abliefern würden… auch “seach engine land” brachte eine Story mit dem Titel: “The Lies Of Top Search Terms Of The Year” raus, die anhand von Google Trends den aktuellen Zeitgeist entkräften sollte.

Nun ja, der Google Zeitgeist ist kein Report für die Top Suchanfragen, die in einem gewissen Zeitraum auftraten, sondern er spiegelt die Suchanfragen wider, welche in einem bestimmten Zeitraum in den Medien oder wie man so schön sagt “im Munde” waren. Dies bedeutet, dass man den Suchbegriff “sex” eben nicht mit Suchbegriffen wie “monrose” oder “metacafe” vergleichen kann. Der Google Zeitgeist versucht die Suchanfragen herauszustellen, die 2006 die beste Steigerung im Bezug auf das Suchvolumen vorgelegt haben. Und wenn “myspace” sein Suchvolumen in 2006 nahezu verdoppeln konnte, dann zählt “myspace” einfach mal mit zu diesen Top Movers. Dabei geht es nicht darum, ob sich das Suchvolumen im Vergleich zu anderen stark frequentierten Suchanfragen messen kann. Es ist ein Performance-Report, der genau das rausstellt, was den Suchenden im aktuellen Jahr dazu bewegt hat eine Suchmaschine zu benutzen, um nach einer ihm “unbekannten” Sache zu suchen. Das heisst: Leute, die denken, der Google Zeitgeist ist eine Auflistung der Top Suchanfragen für das Jahr 2006, die haben den Satzteil: “…we compared frequent queries this year against 2005…” irgendwie nicht verstanden. Und für unseren Spiegel-Autor Holger Dambeck gibt es hier auch einen Chart, der das Keyword “sex” im Vergleich zu den anderen Keywords ganz “blaß” erscheinen lässt.

Google Zeitgeist 2006

Dezember 18, 2006 | In Trendbarometer | Keine Kommentare

Vorzeitig released -> der Google Zeitgeist 2006. Passend dazu auch der Jahresrückblick von Yahoo! Search, MSN Live Search, AOL und Lycos (2). [via Jojo]

Christmas - Zeitgeist U.S.

Dezember 18, 2006 | In Trendbarometer, SEO | Keine Kommentare

Epiar hat eine Aufstellung (PDF 145 Seiten) veröffentlicht, welche die Top 5944 Suchphrasen auflistet, in denen das Wort “Christmas” drinn vorkam. Als Basis dienten ca. 190 Mio relevante Suchanfragen. Epiar ging sogar im Detail auf die Bereiche “Weihnachtsgeschenke“, “Weihanchtsbäume“, “Weihnachtsleckerein & Lebensmittel” und “Weihnachtsmusik” ein. Interessant ist auch das geschätzte Suchvolumen von knapp 40.000 Suchanfragen/Tag für das Keywod “Christmas”, gefolgt von knapp 8.000 Anfagen für “christmas songs” und ca. 6.000 Anfragen für den “christmas tree”. Alles in allem ein paar sehr interessante Reports, die übertragen auf andere Nationen mit Sicherheit sehr ähnlich ausfallen.

Silvesterreisen und Sommerurlaub

Dezember 13, 2006 | In Trendbarometer, SEO | 1 Kommentar

Die Optimierung bzw. Kampagnenplanung für sainsonabhängige Reise-Angebote, in dem Fall Silvesterreisen, beginnt bereits Monate vor der eigentlichen Saison. In diesem Trend-Chart wird uns eindrucksvoll vermittelt, dass das Suchvolumen zjm Thema Silvesterreisen bereits zwischen August und September merklich ansteigt. Das heisst, dass man als SEO bereits im Juni/Juli seine Silvesterprojekte platziert haben müsste, um die zum Jahresende hin zunehmende Nachfrage zu decken. Dieses Jahr sieht es so aus, als wären die Leute reisefreudiger als 2005, da das Suchvolumen zu diesem Keyword bereits im November 06 die Peak aus 2005 übertroffen hat.

Ähnliche Szenarien (Sinus Cosinus Schwingungen) findet man auch im Bereich des Winter- & Sommertourismus.

Memo: Jetzt an den Frühbucherrabatt für den Sommerurlaub denken!

Dezember SEO Zeitgeist released

Dezember 10, 2006 | In Trendbarometer, SEO | Keine Kommentare

Ab sofort stehen die neuen Zahlen für den Dezember 2006 zur Verfügung.

Trends: 

  • Klar im Trend liegen alle Themen rund um Weihnachten und die damit verbundenen Geschenke.
  • Stark im Kommen sind auch alle Wintersport Keywords mit den damit gekoppelten Ski-Locations.
  • Das Thema Urlaub, speziell kurze Trips über die Weihnachtsfeiertage und Silvester werden zunehmend nachgefragt.
  • Wie der “Nikolaus” abgeschnitten hat, lässt sich erst am Ende des Monats ermitteln, tendenziell müsste er im Vergleich zum Weihnachtsmann in der Regel besser abschneiden.
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Uwe Tippmann