Google Maps Gutscheine

Juli 15, 2007 | In Trendbarometer, Lokales | 1 Kommentar

Google Maps GutscheinIn den USA ist die Möglichkeit mit Google Maps Gutscheine zu promoten, bereits eine Weile bekannt. Diese Gutscheine können mit speziellen Aktionscodes und Bedingungen verknüpft werden, damit sie nachher wieder vor Ort zuordenbar sind. Der Besucher kann sich den Gutschein auf der Detailseite der Firma in Google Maps ausdrucken und beim Besuch im Ladengeschäft vorlegen.

Google Maps

Derzeit gibt es diese Gutschein-Funktion nicht Firmen in Deutschland - doch lang kann es nicht mehr dauern, da die Applikation innerhalb des Branchencenters bereits fleißig übersetzt wurde und man auf der Startseite des Branchencenters bereits mit einem Screenshot wirbt, der diese Funktion anzeigt!

Der Sinn eines solchen Couponing-Kampagnen sind aus Marketing-Sicht ein hervorragendes Lockmittel den Kunden noch schneller an sich zu binden und ihm die Entscheidung zu vereinfachen, warum er gerade diesen Anbieter bevorzugen soll. Bei einer hohen Mitbewerberdichte mit vielen ähnlichen Produkten entscheidet meist eine Kleinigkeit zwischen Erfolg oder Mißerfolg… da kann ein kleiner Gutschein wahre Wunder bewirken!

Update: Bloglike hatte das Thema bereits auch aufgegriffen.

Google Maps: Erweiterung der Reichweite auf lokale Adressdatensätze

Juli 15, 2007 | In SEO | 2 Kommentare

Jetzt wird Gas gegeben. Seit ein paar Tagen werden nun auch bei der Suche nach “Firma + Ort” die bekannten Kartenausschnitte + maximal 3 Ergebnisse aus der lokalen Google Suche in den Suchergebnissen ausgegeben. Bislang beschränkt Google das Einblenden der lokalen Suchen auf allgemeine lokale Suchanfragen wie zB. “Branche + Ort” - doch scheinbar reichte das nicht aus, um an den echten “Speck” zu kommen. Denn der SEO Traffic, von dem sich Branchenbücher oder Firmenverzeichnisse nähren, basiert fast ausschliesslich auf dem enormen Longtail in diesem Bereich.

Doch damit ist jetzt schluss - Google raubt hier mal wieder einigen Playern am Markt die Traffic-Grundlage bzw. wird es bei einigen Verzeichnissen, welche bislang gut vom SEO Traffic gelebt haben, signifikante Traffic-Einbußen geben.

Doch auch bei den Firmen selbst könnte dieses Vorgehen Unmut hervorrufen, denn jeglicher Adress-Informationstraffic in Form von “Firma + Ort“, welche den Interessenten in den meisten Fällen ziemlich sicher auf die Webseite der entsprechenden Firma brachte, geht im Zweifel an Google Maps verloren. Ein Beispiel, eine Person suchte den Kontakt / Anfahrt oder Adresse zum Autohaus Rahlau in Hamburg, das Autohaus bekam bislang diesen Traffic und konnte den Suchenden umfassen informieren aber auch entsprechend mit aktuellen Angeboten “stören”. Seit der Umstellung bekommt der Suchende die entsprechenden Infos bei der Suche nach “Autohaus Rahlau Hamburg” direkt von Google Maps präsentiert. Telefon, Adresse, Anfahrt - alles dabei. Sicher ein Mehrwert für den Suchenden, doch ist das auch ein Mehrwert für das Autohaus?

Apropo Mehrwert, das Ganze hat natürlich auch Vorteile für den Suchenden, zwar hält Google den Mäces in Starnberg für Münchner als die einzig wahre Mc Donalds Filiale, liefert aber dem gequälten Siemens Besucher eine Vielzahl an Siemens-Adressen, die man so einfach wohl auf siemens.de nicht gefunden hätte. Ebenso ist dieser “Service” natürlich ein riesen Fortschritt für alle Firmen, welche bislang keine eigene Website betrieben haben oder nur schlecht gefunden wurden.

Kunden könnten also bald die Fragen stellen, wie man diesen Eintrag den Google zur eigenen Firma ausgibt verändern kann -> Google Branchencenter. Man könnte gefragt werden, wie man diesen Eintrag entfernen kann, speziell wenn man in einem falschen Zusammenhang angezeigt wird (Bsp: wenn man bei der Suche nach einem Schrottplatz als Autohaus auftaucht) -> Google Branchencenter, Adressen eintragen / via PIN löschen, warten.

Man darf gespannt sein, wie sich die Geschäftsmodelle einiger Branchenbücher in den kommenden Monaten auf die neue Situation anpassen werden oder ob man mit dem fehlenden Traffic zurecht kommt.

SEO freundliches click tracking mit Prototype observe

Juli 13, 2007 | In SEO | 3 Kommentare

Seitdem man den href sauber von irgendwelchen OnClick Attributen halten soll wird immer wieder gerätselt welche Methode ein sauberes Tracking ermöglichst und gleichzeitig den Link Juice weitergibt.

  • 1.) 301 Methode:
  • www.seite-kunde.de/produkt.html?partnerID=23 -> 301 auf Tracking Server (Cookie) -> 301 auf www.seite-kunde.de
    • Funktioniert, allerdings nicht so gut wie ein direkter Link
  • 2.) Anker / Bookmark Methode:
    • www.seite-kunden/produkt.html#partnerID=23 -> JS Auswertung des Ankers auf Kundenserver mit anschliessendem laden der Tracking Informationen
      • Funktioniert, ist allerdings meist nicht oder nur schwierig beim Kunden implementierbar
    • 3.) JS Tracking mit Hilfe von observe in Prototype ohne OnClick Attribut

      • das Event.observe löst beim Klick auf den Link mit der ID 23 eine Aktion aus, zB. setzen eines Tracking Cookies mit der entsprechenden PartnerID. Der Nachteil besteht in der Tatsache, dass das Prototype Framework geladen & distribuiert werden muss (JS include) und der Client JS unterstützen muss. Dennoch besser als das OnClick Attribute im Link zu benutzen.

    Welche Methode nutzt Ihr denn so, um klickfähige URLs SEO freundlich zu gestalten?

    Die ganze Welt im Banner - Tailgate bringt eCommerce auf Bannerform

    Juli 13, 2007 | In Trendbarometer | Keine Kommentare

    Einfach und genial, wozu braucht man eine CTR, wenn man bereits im Werbemittel zum Käufer konvertieren kann? Auf dem Weg zum Shop für mobile Endgeräte hat man sich wahrscheinlich gedacht, dass wenn man jetzt schon alleAnwendungen so kompakt auf kleinster Fläche umsetzen konnte, dann kann man diese Anwendungen auch gleich direkt in einen Werbebanner stecken. Laut Techcrunch gibt Tailgate an, der erste Web 2.0 Banner mit integriertem Transaktionssystem zu sein. Damit kann man einen eCommerce-Vorgang komplett innerhalb eines Werbemittel durchführen ohne die Seite des Partners zu verlassen.

    Ich bin überzeugt, dass diese Entwicklung weiter vorangetrieben wird und man demnächst eine viel größere Überschneidung von kompakten Applikationen, speziell auch aus dem mobilen Sektor, in verschiedenen Werbemitteln entdecken wird.

    Die größte Herausforderung ist meiner Auffassung jedoch den Nutzer dazu zu bekommen das Werbemittel viel interaktiver als bisher zu nutzen - der Schlüssel dazu könnte zum Beispiel die Verbindung zwischen Mehrwert für den Nutzer (zB. ein Online Spiel) + einer geschäftstreibenden Interaktion darstellen. Bildlich stell ich mir da grad ein Snowboard-Online-Game mit einem Snowboard-Shop vor…

    Nunja - mal abwarten, ob man den Nutzer dazu bringen kann, den Banner wie eine eigenständige Applikation zu nutzen. Bereits heute laufen große Kampagnen mit interaktiven Werbemitteln, die ähnlich einer Microsite mit eigener Navigation innerhalb des Banners funktionieren und mit Elementen wie einem Kino-Trailer bestückt werden, um den Besucher länger an das Werbemittel zu binden.

    Der Schritt von einer derartigen Werbung hin zur direkten Bestellung ist nur ein kleiner Schritt für den Nutzer. Ich denke jedoch, dass die Werbeindustrie die TKP Preise für Werbemittel, welche direkte Bestellungen erzeugen enorm anziehen werden oder sich an der Konversionsrate des Werbemittels orientieren.

    Domainalter unschlagbar, PageRank noch weniger Wert als vorher

    Juli 12, 2007 | In SEO | 4 Kommentare

    …behauptet Dave Davies in seiner Einschätzung zum aktuellen Google Algo-Update. Meine Beobachtungen weichen manchmal ein wenig davon ab. Ich würde gar behaupten, dass der Einfluss von themenunrelevanten Authority Backlinks gesunken ist, PageRank nachwievor die gleiche Rolle spielt (keine) und man nicht vergessen sollte, dass durch das Entfernen einiger großer Arbitrage & Suchergebnis-Seiten im Juni (man denke an lycos, fireball etc > 5 Mio URLs), das Gefüge, selbst bei gleichbleibendem Algo, in einigen Bereichen mächtig beeinflusst werden kann.

    Auch hab ich das Gefühl, dass die interne Linkstruktur & Taxonomy masiv abgewertet wurde. Was das Alter angeht, bin ich auch der Meinung wie Dave, allerdings nicht das Alter des Hosts, sondern das Alter der URL wurde gepusht. Der Altersbonus des Hosts wird jetzt weniger stark auf neue URLs auf dem gleichen Host übertragen (Pre-sell page). Dafür werden alte, bestehenden URLs besser bewertet.

    Just my 2 cents.

    Google: vom Distributor zur Content-Source

    Juli 12, 2007 | In SEO | 4 Kommentare

    Eigentlich ist die Suche eine Applikation die dazu genutzt wird, um Informationen zu finden. Die Suche spielt dabei die Rolle eines Filters, welcher anhand der Relevanz verschiedener Quellen die entstehenden Anfragen auf “das Web” und damit auf andere Applikationen oder Informationsquellen möglichst sinnvoll verteilt.

    Das heisst, bislang galt der SEO Vorsatz, dass man mit einer guten Applikation oder mit hervorragenden Inhalten, Mehrwerten oder unschlagbaren Informationen entsprechend “gefunden” wurde. Unter dieser Betrachtung hatte man bislang auch eine hohe Gewissheit, bei der Aktion “Traffic mit Hilfe der Applikation Suche zu verteilen“, manche nennen das auch “googeln“, gut abzuschneiden.

    Seitdem Google das Konzept “Universal Search” immer mehr ausgerollt, wird das Eis für guten Content immer dünner. Denn mit jedem Stückchen Inhalt, welcher direkt in den Ergebnisseiten ausgegeben wird, schwindet die Wahrscheinlichkeit eines Klicks auf eine Entsprechende Seite im Netz.

    Um das mal in ein Beispiel zu rahmen - früher teilte sich der Traffic bei der Suche nach “weather NY” auf die entsprechen Seiten auf, da der Suchende schliesslich wissen wollte, wie das aktuelle Wetter in New York ist oder wie es in den kommenden Tagen wird. Doch warum sollte man jetzt noch auf eine der jeweiligen Seiten klicken, wenn einem die Info die Google direkt einblendet völlig ausreicht? Man fragt sich: Wieviel Prozent der Suchenden interessieren sich für weiterführende Infos zum Wetter in New York? Oder mal anders gefragt: Sind es noch genug, um ein Produkt zu finanzieren, welches teuer hochwertige Informationen bereitstellt?

    Ich bin der Meinung, Bereiche in denen die Suchmaschine eigenen Content in ausreichender Form (für die Maße der Suchenden) zur Verfügung stellt, sind, zumindest aus SEO Sicht ein gesperrtes Terrain, da sich der Aufwand zur Bereitstellung der Inhalte - sei es durch Redakteure oder zur Pflege der Datenbanken bzw. der Kosten für die Inhalte, nicht mehr rechnet. Selbst der relevanteste Content in diesem Bereich ist nun nur noch ein Backfill für Leute mit vertieftem Interesse an der Materie.

    Durch “Universal Search” und da kann man Youtube, als hauseigenen Content-Lieferanten, mit einbeziehen, fällt die Rolle als reiner Traffic-Distributor und entwickelt sich hin zu einem Content-Portal in Form einer Ergebnisliste, welche bereits ausreichend Inhalt enthält und der Benutzer nicht mehr genötigt ist diese Ergebnisseite zu verlassen. Sicherlich werden solche Content-Serps vorerst nur in Bereichen angewandt, in denen die vermittelten Informationen eine gewisse “Eindeutigkeit” besitzen - Beispiel Wetter, Aktien-Kurse, Film Infos usw. doch was passiert mit der Relevanz, wenn man Reviews, Bewertungen, Kritiken und anderen “user generated content” mit einblendet, welcher nur eine subjektive, leicht manipulierbare Meinung widerspiegelt? Ist diese verwischte Relevanz im Sinne von Google?

    Bleibt abzuwarten, welche Ausmaße Universal Search in Zukunft haben wird - persönlich bin ich bislang zufrieden damit gewesen, dass eine Suchmaschine zum “Suchen” da ist und nicht um den Suchenden umfassend und direkt zu informieren.

    Update: Daran kann man sich jetzt schon mal gewöhnen:

    Google Youtube Serp

    ¹ Keine Rechtsberatung!

    Powered by WordPress with Pool theme design by Borja Fernandez.
    Uwe Tippmann